About project
Das Design des neuen Campus des Aspern College ist ein moderner Campus, der sensibel in ein aufstrebendes Stadtviertel mit ausgezeichneter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr integriert ist. Die Schule ist als offenes Zentrum für Bildung, Kultur und Sport für Schüler und die breitere Gemeinschaft konzipiert. Das niedrige Atriumgebäude, das in drei miteinander verbundene Volumen unterteilt ist, respektiert den Maßstab der umliegenden Gebäude und bewahrt die vorhandenen alten Bäume, die das natürliche Zentrum des Campus bilden. Das Layout basiert auf einem System von Bildungsclustern, die eine klare Wegführung, sichere Bewegung und das Gemeinschaftsleben fördern.
Das zentrale Element ist ein mehrstöckiges Atrium, das die verschiedenen Teile der Schule miteinander verbindet und einen Raum für Begegnungen und soziale Interaktion schafft.
Grüne Terrassen und ein Schulgarten erweitern das Lernen im Freien, verbessern das Mikroklima und verwischen die Grenze zwischen drinnen und draußen. Die Architektur betont den Reichtum an natürlichem Tageslicht, die Flexibilität der Räume und die Schaffung einer inspirierenden und sicheren Umgebung. Die Schule wird so nicht nur zu einem Ort der Bildung, sondern auch zu einem lebendigen Gemeinschaftsraum und einem temporären Zuhause für die Kinder.
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Klient
BIG - Bundesimmobilien Gesellschaft m.b.H.
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Jahr
2026
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Lokalität
Wien, Österreich
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Größe
14 564 m2
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Autoren
Ján Antal, Natália Korpášová, Petra Deáková, Barbora Kuciaková
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Visualisierung
perspektiv, Ján Martin Púčik
Alles
Schule als Beispiel für verantwortungsvolle Architektur
Das Design der Schule basiert auf dem Prinzip der Ressourceneffizienz während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes – von der Planung und dem Bau bis hin zum Betrieb und zukünftigen Änderungen. Ziel ist es, den Energie-, Material- und Wasserverbrauch zu minimieren und gleichzeitig eine gesunde und hochwertige Umgebung für Schüler und Lehrer zu schaffen. Die Energieeffizienz basiert in erster Linie auf passiven architektonischen Prinzipien. Die kompakte Form des Gebäudes, das reichlich vorhandene Tageslicht und die durchdachte Verteilung der verglasten Flächen reduzieren den Bedarf an Heizung, Kühlung und künstlicher Beleuchtung. Überdachte Terrassen, Außenabschirmung und Begrünung tragen zu einem stabilen Raumklima bei.
Die tragende Struktur besteht aus vorgefertigten CLT-Paneelen – einem erneuerbaren Material mit einem geringen CO2-Fußabdruck. Die Vorfertigung ermöglicht eine präzise Fertigung, eine schnelle Montage und weniger Bauabfall. Es werden lokale und zertifizierte Materialien verwendet, die später recycelt oder wiederverwendet werden können. Das Konzept beinhaltet auch den Erhalt bestehender Bäume und die Integration von Grünflächen in die Architektur. Die Schule ist somit nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch eine praktische Demonstration eines nachhaltigen Ansatzes für zeitgenössische Architektur.
Offene Bildungsstruktur
Die Organisation der Schule basiert auf einem System von Lernclustern, die ein zeitgemäßes und flexibles Bildungsmodell darstellen. Die einzelnen Cluster funktionieren als kompakte Einheiten mit eigener Identität und einem angemessenen Maß an Privatsphäre. Sie befinden sich an den Enden der Gebäudearme und schaffen eine ruhige Umgebung für konzentriertes Lernen. Zwischen ihnen entsteht ein gemeinsamer Kommunikationsraum mit spezialisierten Klassenzimmern, die die Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen auf natürliche Weise miteinander verbinden. Das dominierende Element des Grundrisses ist das zentrale Atrium – der räumliche Kern der Schule, der alle Etagen miteinander verbindet und die Orientierung im Gebäude erleichtert. Jedes Cluster hat seinen eigenen „Platz“, der für Gruppenarbeit, Experimente, Entspannung und informelle Gespräche gedacht ist. Die Kommunikationsräume gehen hier über ihre traditionelle Funktion hinaus. Die Korridore sind als aktiver Teil der Lernumgebung konzipiert – sie bieten Ecken für die Zusammenarbeit, ruhige Plätze für das individuelle Studium und Entspannungszonen. So entsteht eine abwechslungsreiche und lebendige Bildungslandschaft, die natürliche soziale Verbindungen fördert und auf die vielfältigen Bedürfnisse des modernen Bildungswesens eingeht.
Tageslicht und Schule mit Zugang zum Garten
Das Design des Gebäudes betont die maximale Nutzung des natürlichen Tageslichts in jedem Klassenzimmer während des gesamten Tages. Die Fassade ist so strukturiert, dass das Licht durch die Verwendung von Lichttaschen tief in den Grundriss eindringt. Eine grundlegende Qualität des Entwurfs ist die direkte Verbindung zwischen dem Innenraum und der Grünfläche. Die einzelnen Cluster lassen sich zu den nach Süden ausgerichteten Terrassen öffnen, die an den Schulgarten grenzen. Die überdachten Terrassen fungieren als natürliche Erweiterung der Klassenzimmer – sie ermöglichen das Lernen im Freien, fördern den Kontakt mit der Natur und tragen außerdem zu einem verbesserten Mikroklima bei. Die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich verschwimmt somit nahtlos.
Wie wir etwas Besonderes mitgebracht haben
1. UNTERSCHIEDLICHE ZEICHEN FÜR DIE LEERZEICHEN
- lebhafter Vorplatz zur Straße hin
- friedlicher grüner Schulgarten auf der Rückseite
- ruhige und dynamische Zonen für Kinder
- starke materielle Identität
2. VERWISCHUNG DER GRENZE ZWISCHEN INNEN UND AUSSEN
- Erhaltung und Integration von alten Bäumen
- grüne Terrassen mit Verbindung zum Innenraum
- Räume zum Lernen und für Bewegung im Freien
- grüne Fassade
3. FÖRDERUNG SOZIALER INTERAKTION UND AUFBAU VON FREUNDSCHAFTEN
- Korridor als Lernort
- kontinuierlicher Kommunikationsraum
- Clusterstruktur mit zentralem Platz